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Das Steueramt fährt mit

September 30, 2016

 

 

Geschäftsfahrzeug und Steueramt
 

Fall 1: Arbeitgeber bezahlt die vollen Kosten

Einem Mitarbeiter wird von seiner Arbeitgeberin einen Geschäftswagen zur Verfügung gestellt, den er auch privat ohne Kostenfolge nutzen kann. Er ist auch nicht verpflichtet, ein Bordbuch zu führen. Was ist in diesem Fall steuerlich und sozialversicherungstechnisch zu berücksichtigen?

  • Für die steuerliche Bewertung ist der effektive Kaufpreis (im Leasingvertrag der Barkaufpreis) abzüglich MWST massgebend.

  • Davon sind für die private Nutzung 0,8 % pro Monat aufzurechnen. Bei einem Kaufpreis von CHF 65‘000 (exkl. MWST) ergibt sich eine Aufrechnung von CHF 520 pro Monat bzw. CHF 6‘240 im Jahr.

  • Dieses Einkommen ist unter Ziffer 2.2 im Lohnausweis aufzuführen und ist vollumfänglich AHV/IV/EO-pflichtig. Daraus ergibt sich ein höheres steuerbares Einkommen.

  • Im Lohnausweis, Feld F, ist ein zusätzliches Kreuz für unentgeltliche Beförderung zwischen Wohn- und Arbeitsort zu setzen.

  • CHF 520 pro Monat sind zudem AHV-pflichtiger Lohn.

Fall 2: Arbeitnehmer zahlt wesentliche Kostenanteile

Einer bestimmten Gruppe (Kadermitglieder) wird ein Geschäftswagen auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt. Der Nutzer hat aber einen wesentlichen Teil der Kosten zu übernehmen. Wie sieht ein Lohnausweis in diesem Fall aus?

  • Übernimmt der Arbeitnehmer beträchtliche Kosten, so ist bei der Ziffer 2.2 im Lohnausweis keine Aufrechnung vorzunehmen. Als Beispiele sind die Kosten für Unterhalt, Versicherungen, Benzin, etc. genannt. Eine Übernahme der Benzinkosten allein genügt hingegen nicht.

  • Im Lohnausweis ist unter Bemerkungen folgender Text anzubringen: „Privatanteil Geschäftswagen im Veranlagungsverfahren zu klären“. Zudem ist im Lohnausweis Feld F ein Kreuz zu setzen.

  • Der Entscheid der Steuerbehörde für den AHV-pflichtigen Lohn (Privatanteil) ist entsprechend anzuwenden.

Fall 3: Gemeinsame Geschäftsfahrzeuge

Für Geschäftsfahrten ab Firmendomizil steht den Mitarbeitenden ein gemeinsamer Geschäftswagen (Poolfahrzeug) zur Verfügung. Ist im Lohnausweis etwas zu berücksichtigen?

  • Poolwagen haben grundsätzlich keine Auswirkung auf den Lohnausweis der Mitarbeitenden, die einen solchen benutzen.

  • Somit ergibt sich weder eine Aufrechnung noch einen Vermerk im Lohnausweis Feld F und auch keine AHV-Pflicht.

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